26 04 23 Magdalene Schüsselin

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00:00:01: Herzlich willkommen zur Tübinger Telefonandacht.

00:00:05: Der zwölfjährige Tim, der an einer lebensverkürzenden Krankheit leidet fragt Wenn im Himmel doch alles so toll ist Warum will dann keiner sterben?

00:00:20: Ja es ist so.

00:00:22: Auch wenn wir an ein himmlisches und ewiges Leben nach dem Tod glauben So lieben wir auch das Leben hier auf unserer wunderschönen Erde Mit Menschen die wir lieben.

00:00:35: In Psalm hundertfünfzehn für sechzehn dem heutigen Losungstext stellt der Psalmbeter Erde und Himmel einander gegenüber mit den Worten Der Himmel ist des Herrn, aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.

00:00:58: Auch wenn wir um den Himmel wissen so ist doch jetzt die Erde unsere Heimat!

00:01:06: Und die möchten wir vor allem als junger Mensch Nicht so gerne loslassen.

00:01:14: Eigentlich geht es im Zahlen hundertfünfzehn zuerst um den Spott der heidnischen Völker, die Israel höhnisch fragen Wo ist er denn?

00:01:24: Euer Gott?

00:01:26: Denn ihre Götterbilder kann man sehen.

00:01:30: Sie sind für Sirial sichtbar.

00:01:34: Der Gott Israels Aber ist nicht sichtba Also Ist er wohl auch gar nicht da.

00:01:44: Wir wissen es besser und trotzdem kennen wir auch diese Spannung zwischen Himmel und Erde, zwischen uns hier und Gott dort.

00:02:00: Manchmal erscheint er uns eben doch weit weg!

00:02:06: Und zusätzlich geht es uns auch so dass wir unsere Erde einerseits als wunderschön erfahren und wir wollen nicht einfach zu gehen so wie es Tim formuliert hat.

00:02:21: Aber andererseits leiden wir auch unter ihrer Unvollkommenheit, unter dem irdischen Elend und der Krankheit und Schmerzen, unter der menschlichen Begrenztheit.

00:02:35: Das ist eine Spannung die emotional immer wieder so bleiben wird.

00:02:46: Und doch ist da auf der anderen Seite die wunderbare Botschaft Die gute Nachricht des neuen Testaments, dass in Jesus Christus dieser große Graben zwischen Mensch und Gott Erde und Himmel Begrenztheit und Ewigkeit überwunden ist.

00:03:07: Der Himmel ist das Herrn Ja!

00:03:10: Aber der Himmel is durch den Glauben auch auf der Erde gegenwärtig.

00:03:17: Ich finde das Lied von Martina Witkowski wunderschön.

00:03:21: Da heißt's im ersten Vers Wenn Glaube bei uns einzieht, öffnet sich der Horizont.

00:03:30: Wir fangen an zu leben weil der Himmel bei uns wohnt!

00:03:36: Dieser Glaube – die Gegenwart Gottes durch seinen Heiligen Geist, der himmlische Beistand hilft uns in schweren Zeiten hier auf der Erde.

00:03:49: Die Verbindung ist im Glauben da und erfahrbar Und manchmal ist das Leben auf dieser Erde ja auch wunderschön und gerade jetzt im Frühling gibt es so viel zum Staunen.

00:04:05: Gottes Herrlichkeit ist in der Natur sichtbar und erfahrbar, und wir haben Verantwortung für diese wunderbare uns von Gott geschenkte Erde.

00:04:21: Das ist eine schöne Aufgabe die uns mit dem Schöpfer verbindet!

00:04:26: Der Himmel ist des Herrn Aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.

00:04:34: Der Himmel als Ort der Gegenwart Gottes ist unsere ewige Heimat und Er ist jetzt schon da, wo wir Gott suchen Ehren und einladen.

00:04:47: Die Erde ist unsere Heimat auf Zeit Ein wunderbares Geschenk des Schöpfers Und die Fürsorge für sie – für die Menschen und die Natur ist uns vom Schöpfer selbst anvertraut.

00:05:05: Ich wünsche Ihnen heute einen schönen Frühlingstag und offene Augen und ein staunendes Herz für die Wunder unseres himmlischen Vaters hier auf unserer Erde!

00:05:18: Herzliche Grüße, Magdalene Schüsselin, Seelzorgerin an der Kinderklinik in Tübingen.

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