26 04 22 Magdalene Schüsselin

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00:00:01: Herzlich willkommen zur Tübinger Telefonandacht.

00:00:05: Manchmal passieren Dinge, die einen aus der Bahn werfen, die man nicht verstehen kann und dann kommen Fragen auf zum Beispiel Was will Gott mir jetzt damit sagen?

00:00:19: Warum mutet Gott mir das zu?

00:00:24: Ist es tatsächlich so dass Gott uns prüfen oder erziehen möchte?

00:00:32: An dieser Stelle ist es interessant zu überlegen Werden sonst so die Erziehungsberechtigten sind?

00:00:42: Erziehung berechtigt für ihre Kinder, sind normalerweise die Eltern.

00:00:47: Erziehungen findet in erster Linie in der Familie statt und wer für die Erziehung zuständig ist, hat Verantwortung übernommen.

00:00:59: Erziehhung ist also immer eingebettet im Beziehungsrahmen.

00:01:07: Gott ist unser himmlischer Vater!

00:01:11: Und wir sind seine Kinder.

00:01:15: Gott sieht sich in der Verantwortung uns gegenüber, weil wir ihm wichtig sind, weil er unser Bestes will und deswegen möchte er das Wir wachsen, dass wir lernen – und damit kann man durchaus sagen Ja, Gott erzieht auch!

00:01:37: Im fünften Mosebuch wird dieses Erziehen Gottes am Beispiel des Volkes Israel sehr schön beschrieben.

00:01:46: Im achten Kapitel spricht Mose zum Volk und sagt, Erinnere dich Israel an den Weg denn der Herr dein Gott dich geführt hat.

00:01:57: Vierzig Jahre lang had er dich durch die Wüste geführt.

00:02:01: Er wollte dich prüfen und herausfinden was in deinem Herzen vorgeht.

00:02:07: Würst du seine Gebote befolgen oder nicht?

00:02:17: Dann gab er dir mal nah zu essen.

00:02:20: Das hattest du bis dahin nicht gekannt, auch deine Vorfahren nicht!

00:02:24: Der Herr hat dir damit gezeigt?

00:02:27: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot.

00:02:30: Nein was der Mund des Herrn spricht und gebietet Davon lebt der Mensch.

00:02:36: Und dann in Vers Fünf dem heutigen Losungsvers heißt es Du erkennst ja in deinem Herzen Dass der Herr Dein Gott dich erzogen hat wie ein Mann seinen Sohn erzieht.

00:02:52: Ja, Gott erziebt mit einem Ziel!

00:02:57: Wir sollen erkennen, wie sehr wir ihn brauchen.

00:03:02: Manchmal dadurch das uns etwas fehlt, dass wir einen Mangel haben aber dann auch wieder dadurch, dass uns etwas geschenkt wird.

00:03:14: und dieses Erziehen geschieht wie in der Familie aus Liebe Aus Verantwortung.

00:03:23: Gott möchte, dass wir ihm vertrauen, weil er weiß was wir brauchen und was gut für uns ist.

00:03:30: Kinder verstehen oft nicht warum Eltern ihnen etwas verbieten oder etwas nicht zulassen.

00:03:37: Erst später im Rückblick erst wenn sie größer sind und vernünftiger können Sie manches nachvollziehen.

00:03:46: Auch Wir verstehen oft nichts was Gott uns zumutet Aber es bringt uns nicht weiter nach Gründen oder Erklärungen zu suchen.

00:03:57: Manchmal verstehen wir's einfach nicht, aber Es kann uns vielleicht ruhiger machen Gelassener Wenn wir uns selbst aufgehoben wissen In den Händen eines liebevollen Gottes Der größer ist als wir der weitersieht und er doch Ja, etwas ganz Wunderbares mit uns vorhat und ein Ziel hat für uns.

00:04:34: Der Psychologe Christian Virus schreibt in seinem Buch Wenn die Welt aus den Fugen gerät folgendes Erfürchtig zu sein vor etwas Größerem Vor etwas Übermächtigen und Erhabenen Lässt Menschen zufriedener auf sich Und ihr eigenes Leben schauen.

00:04:58: Gott möchte nicht, dass wir ihn fürchten im Sinne von Angst haben.

00:05:03: Er ist unser Vater und wir sein Kind!

00:05:08: Aber er möchte, dass Wir ihn achten, ihm mit Ehrfurcht begegnen – und das wir erkennen wie sehr wir ihn brauchen.

00:05:20: Ja, Gott erzieht, weil wir ihm nicht gleichgültig sind, weil er mit uns auf dem Weg ist.

00:05:27: Gott erzielt als Vater und als Mutter verantwortungsvoll, unterstützend und liebevoll.

00:05:37: Herzliche Grüße!

00:05:39: Magdalene Schüsselin, Seelzorgerin am Uniklinikum Tübingen.

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