26 05 13 Hanna Hartmann

Shownotes

Im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine (bekannt auch durch den Herrnhuter Weihnachtsstern) findet sich täglich neu ein Bibelwort als Hilfe und Inspiration für die Tag. Die alttestamentlichen Texte werden ausgelost, die neutestamentlichen Ergänzungen durch ein Redaktionsteam hinzugefügt.
Die Autorinnen und Autoren gestalten ihre Andachten als Ergänzung zur Lektüre des Losungsbuches. Sie stehen aber auch für sich, können also auch ohne das Losungsbuch gehört werden.

Transkript anzeigen

00:00:01: Willkommen zur Telefonandacht am Mittwoch, den dreizehnten Mai.

00:00:05: Die Losung für heute steht in Hierb zwölf und lautet In Gottes Hand ist die Seele von allem was lebt.

00:00:15: Es ist ein Satz, denn Hierb seinem Freund Zofa antwortet als dieser gekommen war um ihn zu trösten.

00:00:23: Doch anstelle ihn zu drösten fing dieser an ihm zu belehren Dass er nicht genug gebetet und auf Gott vertraut hätte sondern frevelhaft gelebt habe, und das erfahrene Unglück sei nun die Strafe Gottes für sein fehlerhaftes Verhalten.

00:00:40: Daraufhin ergreift Hyob das Wort – er widerspricht seinem Freund Zufahrt!

00:00:47: Er widerspricht ihm indem er ihm auf das hinweist was ihn an lebendigem Umgibt — Pflanzen, Tiere, Menschen.

00:00:57: Er sagt «Frag doch das Vieh!

00:01:00: Das wird dich leeren.

00:01:01: und die Vögel unter dem Himmel Die werden's dir sagen, oder die Sträucher.

00:01:07: Die werden es dich lehren.

00:01:08: und die Fische im Meer – sie werden's Dir erzählen!

00:01:12: Alles ja alles ist in Gottes Hand.

00:01:15: An allem ist es zu erkennen, hat er doch alles gemacht.

00:01:20: Und in seiner Hand ist die Seele von allem was lebt Auch der Geist eines jeden einzelnen Menschen.

00:01:29: Hierob weißt mit seinen Worten auf etwas Wesentliches hin was uns als Menschen mit der ganzen Schöpfung verbindet, nämlich die Erfahrung der Gefahr.

00:01:40: Die Erfahrung von Freude und Leid, von Glück und Unglück, von Leben und Sterben.

00:01:48: Es ist eben nicht nur der Mensch das einzige Wesen dem Gutes oder Schlimmes widerfahren kann – es geht der Ganzen Kreatur so, Und deshalb kann und darf Unglück- und Sterben auch nicht als Strafe Gottes bezeichnet werden.

00:02:04: Wofür sollte denn ein Baum bestraft werden, wenn ihn einen Buschfeuer verzehrt?

00:02:09: Oder ein Igel, wenn er des Nachts die Straße überquert und überfahren wird?

00:02:15: Alles was lebt ist in Gottes Hand vom ersten bis zum letzten Atemzug – und sogar im Tod!

00:02:25: Begegen wird.

00:02:26: Begegnen wir doch heute unseren Mitgeschöpfen in dieser großen Verbundenheit, dass uns allen unsere Lebenskraft und die Spanne unseres Lebens von Gott geschenkt sind.

00:02:37: Denn in seiner Hand ist die Seele von allem was lebt!

00:02:41: Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen Pfarrerin Hannah Hartmann aus Tübingen.

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