26 05 19 Beate Hofmann

Shownotes

Im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine (bekannt auch durch den Herrnhuter Weihnachtsstern) findet sich täglich neu ein Bibelwort als Hilfe und Inspiration für die Tag. Die alttestamentlichen Texte werden ausgelost, die neutestamentlichen Ergänzungen durch ein Redaktionsteam hinzugefügt.
Die Autorinnen und Autoren gestalten ihre Andachten als Ergänzung zur Lektüre des Losungsbuches. Sie stehen aber auch für sich, können also auch ohne das Losungsbuch gehört werden.

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00:00:01: Guten Morgen an diesem Dienstag, dem neunzehnten Mai.

00:00:05: Sie hören die Tübinger-Telefonanacht.

00:00:08: Es spricht Beate Hofmann, Klinikseelsorgerin in der medizinischen Kliniktübingen.

00:00:15: Geht es Ihnen auch manchmal so?

00:00:17: Dass sie das Gefühl haben Alles müssen Sie machen alles liegt an ihnen Und irgendwie ist einem alles zu viel und man weiß gar nicht wie man's schafft.

00:00:29: Und diese Erfahrung Die kann uns ja ganz schön bedrängen, die bringt uns in die Ecke weil wir denken alles hängt an uns.

00:00:39: Was für ein verrückter Irrtum!

00:00:42: Ich möchte Ihnen einen Text von Eugen Drewomann dazu lesen.

00:00:47: der heißt einfach da immer denken wir das Wesentliche müsse durch unsere Hände gemacht werden wenn etwas Entscheidendes in unserem Leben sich ereignen solle müssten wir etwas tun.

00:01:01: Von früh auf bis spät sind wir bemüht uns wichtig zu nehmen.

00:01:07: Immer angehalten von dem Glauben, dass es auf uns ankomme und das wir Wesentliches verpassen würden, täten wir dieses oder jenes nicht.

00:01:17: So geht der Alltag dahin so verinnern die Tage so entschwinden die Jahre.

00:01:23: aber wer eigentlich sind wir?

00:01:27: Wie viel Schönheit wird überlagert durch all das, was wir glauben an Pflichten erledigen zu müssen.

00:01:34: und wie viel von der Zauberkraft unseres Herzens geht zugrunde an all dem Gestampfe, Gerenne, Getrehte und Gelaufen in unserem Leben.

00:01:45: Am Platz behaupten, hinherlaufen – sich selber vorweg sein!

00:01:52: Wäre es nicht möglich?

00:01:54: Es reifte dass, was Wir sind in unserer Tiefe Und wir könnten es gar nicht erklügeln, nicht beschließen.

00:02:02: Es wäre einfach nur

00:02:05: da.".

00:02:07: Ja das wär herrlich!

00:02:08: Einfach nur da.

00:02:11: und was?

00:02:13: Wenn wir gar nicht erst selber machen müssen sondern wenn mir uns in die Worte des Jesaja legen für den heutigen Tag Dennoch bist du Herr unser Vater.

00:02:29: Wir sind der Ton Und du bist der Töpfer.

00:02:33: Wir alle sind Gefäße aus deiner Hand, dann wären wir aus den Händen von etwas Größerem gemacht?

00:02:46: Wunderbar gemacht?

00:02:49: Neulich war ich in Tübingen im kleinen Töpfeladen mit meinem Enkelkind und es war wunderschön zuzuschauen wie die zehnjährige mit Hingabe und Inbrunstöpfert, wie diese Tasse die sie gemacht hat ein Unikat wird.

00:03:08: Und dieser Tasse ist die schönste im ganzen Küchenschrank der Familie.

00:03:13: Sie will diese Tase haben.

00:03:16: Also was wenn ich annehme dass mein Leben das meine Person Mein Innerstes auch Mit Liebe gemacht ist Wenn es da Ein göttliches Geschenk in meinem Leben gibt Dass Ich finden darf und dann verschenken kann.

00:03:34: Vielleicht an die Familie, an die Gemeinschaft, an einen Nächsten oder eine Nächste?

00:03:41: Ich wünsche Ihnen dass Sie in diesem Sinne heute in diesen Tag gehen und sich und Ihr Bestes verschenkten!

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