26 06 04 Julia Kling
Shownotes
Im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine (bekannt auch durch den Herrnhuter Weihnachtsstern) findet sich täglich neu ein Bibelwort als Hilfe und Inspiration für die Tag. Die alttestamentlichen Texte werden ausgelost, die neutestamentlichen Ergänzungen durch ein Redaktionsteam hinzugefügt.
Die Autorinnen und Autoren gestalten ihre Andachten als Ergänzung zur Lektüre des Losungsbuches. Sie stehen aber auch für sich, können also auch ohne das Losungsbuch gehört werden.
Transkript anzeigen
00:00:01: Auch heute wieder Gedanken zur Tageslosung.
00:00:04: Herzlich willkommen zu Tübinger Telefonandacht am Donnerstag, den vierten Juni!
00:00:11: Schauen Sie doch mal auf Ihre Hände – was machen die gerade?
00:00:15: Vielleicht halten sie das Telefon oder eine Trasse?
00:00:20: Vielleicht sind ihre Hände vom Arbeiten müde und liegen ruhig im Schoß gefaltet … Oder ganz unruhig?
00:00:29: Unsere Hände erzählen viel von unserem Leben.
00:00:32: Mit unseren Händen arbeiten wir, mit ihnen kümmern wir uns, mit Ihnen trösten wir – mit Ihnen tragen wir Verantwortung!
00:00:42: Die Tageslosung für heute spricht von den Werken unserer Hände.
00:00:47: Sie steht im fünften Buch Moshe Kapitel dreißig Vers neun.
00:00:52: Der Herr dein Gott wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände!
00:01:02: Das sind nicht nur die großen Taten und spektakulären Erfolge, das ist vor allem das Alltägliche.
00:01:10: Das was wir jeden Tag tun, arbeiten, sorgen, planen, helfen, tragen – manchmal auch durchhalten!
00:01:20: Gott verheißt sein Glück zu dem, was wir mit unseren Händen tun Nicht nur zum Großen, nicht nur zu dem was sichtbar erfolgreich ist sondern zum Alltäglichen.
00:01:32: Zum Kochen aufräumend pflegen schreiben.
00:01:36: Zu dem was oft niemand bemerkt.
00:01:39: Glück das meint hier nicht.
00:01:42: alles läuft leicht Alles gelingt sofort keine Rückschläge und Schwierigkeiten mehr.
00:01:48: Gottes Glück meint.
00:01:50: Gott is dabei!
00:01:51: Er segnet unser Tun, er gibt unserem Handeln Sinn auch dann wenn das Ergebnis klein bleibt.
00:01:58: Glück meint hier Segen.
00:02:02: Glück hat in der Bibel viel mit Segen zu tun – Mit dem Wissen ich arbeite nicht ins Leere!
00:02:10: Was ich tue?
00:02:12: Das ist gesehen von Gott.
00:02:15: Vielleicht ist das Glück nicht immer sofort spürbar.
00:02:19: Manchmal zeigt es sich erst später wie bei einem Samen, den wir in die Erde legen.
00:02:24: Den wir in den Boden drücken und ihn dann gießen.
00:02:28: Wachsen lassen können wir ihm nicht – das liegt nicht in unserer Hand!
00:02:33: So ist es auch mit unserem Tun.
00:02:36: Wir geben unser Bestes, wir setzen unsere Kräfte ein und dann dürfen wir loslassen.
00:02:42: Gott legt seinen Segen dazu.
00:02:46: Manches wächst langsam, manches erst im Verborgenen.
00:02:50: Manche sehen wir selbst vielleicht nie aufgehen, aber die Zusage gilt dass Gott nichts von dem übersieht was unsere Hände in Liebe tun.
00:03:02: Vielleicht gehen sie heute durch ihren Tag mit diesem Gedanken meine Hände sind nicht allein am Werk!
00:03:08: Gott legt seinen Segen dazu und das genügt.
00:03:16: Ich lade Sie ein mit mir zu beten.
00:03:19: Gute Gott du siehst meine Hände und alles was Sie heute tun.
00:03:23: Du kennst meine Mühe und auch meine Müdigkeit.
00:03:28: Legt du deinen Segen auf die Werke meiner Hände, auf das Sichtbare und auf das Verborgene – auf das Gelungene und auf dass Unvollendete!
00:03:41: Schenkt mir Geduld wenn Ergebnisse ausbleiben.
00:03:44: Hilf mir loszulassen was ich nicht in der Hand habe und hilf mir zu vertrauen dass du wachsen lässt was ich in Liebe begonnen habe.
00:03:54: Danke, dass mein Tun in deinen Händen gut aufgehoben ist.
00:04:00: Amen.
00:04:03: Herzlich grüßt sie ihre Pfarrerin Julia Kling aus Blitzhausen!
Neuer Kommentar