26 06 17 Susanne Wolf

Shownotes

Im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine (bekannt auch durch den Herrnhuter Weihnachtsstern) findet sich täglich neu ein Bibelwort als Hilfe und Inspiration für die Tag. Die alttestamentlichen Texte werden ausgelost, die neutestamentlichen Ergänzungen durch ein Redaktionsteam hinzugefügt.
Die Autorinnen und Autoren gestalten ihre Andachten als Ergänzung zur Lektüre des Losungsbuches. Sie stehen aber auch für sich, können also auch ohne das Losungsbuch gehört werden.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zur Tübinger Telefonandacht!

00:00:04: Heute hören wir auf den Neutestamentlichen Lehrtext aus dem ersten Timotheus-Brief.

00:00:09: Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, welcher ist der Highland aller Menschen besonders der Gläubigen?

00:00:18: Mit diesen Worten will der Briefschreiber den Timotheos in seiner Funktion als Gemeindeleiter bestärken und ermutigen.

00:00:25: Davor schreibt er davon dass es nicht so sehr darauf ankomme, sich im Fasten von bestimmten Speisen zu üben.

00:00:32: Vielmehr komme es auf Übung im Glauben

00:00:34: an.".

00:00:36: Offenbar gab es in Frühen Christentum auch schon Leute die den Glaubem an äußeren Merkmalen festmachen wollten – wer Christ ist soll dies lassen und jenes tun!

00:00:47: Nun gibt es sicher Verhaltensweisen, die man bedenken kann als Christenmensch genauso wie andere Menschen.

00:00:54: Ob der Umgang mit Essen dazu gehört?

00:00:57: Der Apostel Paulus wurde einmal gefragt, ob Christen vom Fleisch essen durften das aus den Opfern im römischen Tempel stammte.

00:01:05: Er antwortete darauf wer von dem Fleisch ist soll es in aller Freiheit tun was wir essen oder worauf wir verzichten.

00:01:12: dass bringt uns keinen Vor- oder Nachteil bei Gott.

00:01:16: Paulus empfiehlt aber Rücksicht auf solche Gemeindeglieder die durch die Herkunft des Fleisches verunsichert werden.

00:01:22: um ihre Twillen sollen die anderen dann auch verzichten.

00:01:26: Es geht ihm hier also um die Liebe, die freiwillig der eigenen Freiheit grenzen setzt – zu Gunsten anderer.

00:01:35: Woran sieht man heute das Christen sich im Glauben üben?

00:01:39: Der Glaube selbst ist ja unsichtbar!

00:01:42: Aber Menschen erzählen von ihrem Leben.

00:01:44: Sie erzählern von dem was ihnen widerfährt, was sie anstreben und erreicht haben.

00:01:50: Sie erzählen, wofür Ihr Herz brennt und woran sie leiden und womit sie nicht klarkommen.

00:02:03: Aber auch was sie trotz allem für sich selbst und über den Tag und ihr eigenes Leben hinaus hoffen lässt – was ihnen Mut gibt und eine Kraft über die sie immer wieder ins Staunen kommen!

00:02:14: In alle dem erzählen sie von ihrem Vertrauen in den lebendigen Gott.

00:02:19: Den erfahren sie in ihrem Leben im Kleinen alltäglich wie im Großen.

00:02:25: Wenn Menschen einander ihre Geschichten und Erfahrungen erzählen, dann kommen unterschiedliche Perspektiven zueinander.

00:02:32: Dann entsteht bunte Vielfalt vielleicht auch Reibung und Widerspruch.

00:02:37: In jedem Fall gibt es etwas zu entdecken.

00:02:41: Ah so kann man das auch sehen!

00:02:43: So habe ich das noch nie betrachtet.

00:02:46: Oft sagen sie es in anderen Worten aber Ich nehme wahr dass viele auch heute sagen könnten Wir hoffen auf den lebendigen Gott Denn er ist der Heiland aller Menschen.

00:02:57: Er hilft allen – nicht nur denen, die ihm vertrauen!

00:03:02: Wer von seinem Glauben und Leben erzählt, streut Samen der Hoffnung aus.

00:03:07: Der blüht auf auch für die, die sich selbst nicht zu den Glaubenden zählen.

00:03:13: Erzählen Sie also anderen von dem was sie bewegt und noch mehr von dem, was ihnen hilft beim Leben und Glaubens.

00:03:20: Streuen Sie solche Samen des Hoffnungs aus.

00:03:23: Fangen Sie heute noch an?

00:03:26: Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen Pfarrerin Susanne Wolff von der Tübinger Stiftskirche.

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