26 09 04 Sven Kahrs
Shownotes
Im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine (bekannt auch durch den Herrnhuter Weihnachtsstern) findet sich täglich neu ein Bibelwort als Hilfe und Inspiration für die Tag. Die alttestamentlichen Texte werden ausgelost, die neutestamentlichen Ergänzungen durch ein Redaktionsteam hinzugefügt.
Die Autorinnen und Autoren gestalten ihre Andachten als Ergänzung zur Lektüre des Losungsbuches. Sie stehen aber auch für sich, können also auch ohne das Losungsbuch gehört werden.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zur Tübinger Telefonandacht, jeweils am Freitag zu Gast in Norddeutschland.
00:00:06: Guten Tag!
00:00:07: Sie hören eine Andacht aus Sittensinn am Freitag, den vierten September.
00:00:10: Seien sie herzlich willkommen.
00:00:13: Die Behörerin, lieber Hörer.
00:00:14: vor vielen Jahren haben wir auf einer Rundreise durch Irland eine kleine Kapelle entdeckt weit im Westen der grünen Insel.
00:00:22: Erbaut wurde sie vor über tausend zweihundert Jahren nur aus aufgeschichteten Steinen errichtet ganz ohne Stützen oder Mörtel.
00:00:30: Die Kapelle hat einen Eingang im Westen und ein kleines Fenster im Osten.
00:00:35: Das ist alles!
00:00:36: Kein Schmuck, kein Altar – nicht einmal ein Kreuz.
00:00:41: Aber da ist eben dieses Fenster in den Osten Richtung Sonnenaufgang.
00:00:46: Wenn Jesus sich als das Licht der Welt vorstellt dann setzt er sich gleich mit der Sonne.
00:00:52: die Sonne als Symbol für die Auferstehung.
00:00:55: Mit dem Tod von Jesus geht sie symbolisch unter geht sie wieder auf.
00:01:02: Auferstehung – das heißt, dass mit dem Tod nicht alles aus ist!
00:01:06: Das Licht leuchtet weiter.
00:01:09: In der kleinen Kapelle in Irland wird es gerade durch diese schlichte Gestaltung betont.
00:01:15: Sie lädt ein, in die Worte der Tageslosung einzustimmen.
00:01:19: Vielen sind diese Worte aus Psalm hundertdreizend ja auch als Kanon bekannt.
00:01:25: Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn.
00:01:32: In der kleinen, abgeschiedenen Kapelle wie auch in anderen Kirchen fällt uns das möglicherweise leichter als draußen in der rauen Wirklichkeit.
00:01:41: Gott zu singen und ihn zu loben!
00:01:44: Draußen vor der Kirchentür fragen wir uns manchmal wo ist er denn jetzt?
00:01:48: Der Psalm-Einhundertdreizend sinkt von Gott als einem König.
00:01:53: Er herrscht über alle – er isst größer als alles.
00:01:56: Größer als alle Völker, größer as alle Anderen
00:02:00: Herrscher.".
00:02:01: Gleichzeitig dürfen wir uns Gott ja nicht als einen vorstellen, der nur da oben drohnt und dem das was hier unten auf Erden geschieht egal wäre.
00:02:11: Er richtet aus dem Staub den Geringen auf – davon singt der Psheim ja auch!
00:02:17: Gott hat ein Herz für die Schwachen, für die wie klein gemacht und kurz gehalten werden.
00:02:23: Dieses Herz ist so groß dass er schließlich selber klein und schwach wird.
00:02:29: Auch davon erzählt die Bibel von Jesus, dem heruntergekommenen Gott.
00:02:35: Diesem Gott ist die Welt hier unten nicht egal!
00:02:38: Er teilt das Leid und den Schmerz seiner Menschen ja sogar den Zweifel und die Fragen wenn Jesus sie am Kreuz heraus schreit mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?
00:02:52: Immer wieder bricht dann das Licht hinein in diese Welt wie durch das kleine Kirchenfenster.
00:02:58: Menschen fassen neuen Mut finden sich nicht mit dem ab was isst Und vertrauen gleichzeitig darauf, dass Gott nicht nur das erste Wort gesprochen hat sondern auch das letzte Wort haben wird.
00:03:11: Diesen Ausblick wagt das letzte Buch der Bibel die Offenbarung des Johannes.
00:03:17: Der Seeer.
00:03:17: Johannes sieht einen neuen Himmel und eine neue Erde.
00:03:22: Dort wird es einmal nur noch Lobgesang geben.
00:03:25: Lobgesank den im Lehrtext für heute ein Engel schon einmal anstimmt Betet an denen, der gemacht hat Himmel und Erde.
00:03:33: Und mehr!
00:03:34: Und die Wasserquellen Dieser Ausblick in Gottes Ewigkeit Genauso wie der Blick in den Himmel oder durch das kleine Kirchenfenster Das alles kann unseren Blick auf die Gegenwart verändern.
00:03:49: Ein Gebet von Sylvia Bukowski Inspiriert durch dem Psymon-Einhundertunddreizend macht dazu Mut.
00:03:56: Mit diesen Worten möchte ich heute schließen.
00:04:03: Du, Herr des Himmels, widerstehst den Herrn unserer Erde.
00:04:08: Mit Deiner Liebe zu den kleinen Leuten trittst du Ihren Größenwahn entgegen!
00:04:14: Du bist der Höchste und bist doch nicht fern von dem was sich bei den Untersten abspielt.
00:04:20: Du siehst wie die materielle Armut menschliches Leben ruiniert – deinem Blick bleibt auch nicht verborgen, wie die geistige Armut überall Sinnlosigkeit und Lehre
00:04:32: verbreitet.".
00:04:33: Gott, Du allein kannst uns Hoffnung schenken, dass nicht alles so bleiben muss.
00:04:39: Du machst Veränderungen möglich die wir uns selber nicht vorstellen können.
00:04:44: Mach uns bereit fremde Not zu lindern und lass uns im Teilen von Zeit und Geld das Glück eines fruchtbaren Lebens spüren.
00:04:56: Amen!
00:04:58: Kommen Sie gut durch diesen Tag in Vertrauen auf Gott unter seinem Segen.
00:05:04: Ihr Pastor Sven Karz.
Neuer Kommentar