26 08 31 Magdalene Schüsselin

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00:00:01: Herzlich willkommen zur Tübinger Telefonandacht!

00:00:05: Wer Kinder oder Enkel hat, der weiß wie schnelles Streit gibt unter Kindern.

00:00:11: Wenn eines der Kinder das Gefühl hat es hat weniger als die anderen bekommen.

00:00:17: Wir fangen schon früh an uns Sorgen darum zu machen ob wir auch wirklich genug haben und wir verwenden viel Kraft und Seid darauf um zu überlegen genug vorgesorgt haben.

00:00:35: Die Angst zu wenig zu haben, zu wenig bekommen oder auch die Angst alles was wir haben zu verlieren ist uns allen mehr oder weniger vertraut.

00:00:50: Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth den Menschen dort geht es sehr gut.

00:00:56: sie sind reich und Paulus bietet Sie im zweiten Korinderbrief um eine Spende für die Gemeinden in Jerusalem.

00:01:07: Dabei geht es Paulus aber gar nicht nur darum, dass er bei den Korintern genug Geld zusammenbekommt.

00:01:15: Es geht ihm – bei seinen Worten auch um die Spender und Spenderinnen selbst!

00:01:21: Es ist ihm wichtig, daß sie nicht etwas geben weil Sie sich dazu gezwungen fühlen.

00:01:29: Es ist im Wichtig das sie gerne geben.

00:01:33: Sie sollen es fröhlich und vor allem auch freiwillig tun Und so schreibt Paulus in zweiten Korinne, neun für sieben.

00:01:48: Die Betonung liegt hier nicht auf dem Geben sondern auf dem Fröhlichsein.

00:02:03: Gott zählt nicht das Geld dass wir geben aber er sieht in unser Herz.

00:02:12: Was macht uns zu einem fröhlichen Geber, einer freulichen Geberin?

00:02:18: Wer fröhlich gibt, der sieht nicht auf das was ihm nach dem Geben fehlt.

00:02:25: Sondern er sieht auf den, dem durch die Gabe etwas geschenkt wird!

00:02:31: Wer Fröhlich Gibt, der freut sich mit dem, der durch die Gabel Glück und Zuwendung erfahren hat.

00:02:38: Wer Frölich Gipt, der weiß dass alles, was wir haben ein Geschenk ist.

00:02:45: Und wer fröhlich gibt?

00:02:47: Der kann mit Leichtigkeit und Gelassenheit geben, weil er darauf vertraut, das Gott uns reich beschenken

00:02:57: kann.".

00:02:59: Und so sagt Paulus im nächsten Vers — «Gott aber hat die Macht, Euch jede Gabe im Überfluss zu schenken!

00:03:08: So habt Ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit Alles, was Ihr zum Leben braucht.».

00:03:14: Und ihr habt immer noch mehr als genug anderen reichlich Gutes zu tun.

00:03:21: Im alten Testament wird von Elia erzählt, der eine arme Witwe um Wasser und Brot bittet.

00:03:29: Doch die arme Frau hat nur eine handvoll Mehl- und ein Tröpfchenöl.

00:03:35: Gott aber lässt das Mehl im Topf und das Öl im Krug nicht weniger werden bis es wieder regnet und die Hungersnot vorbei ist.

00:03:47: Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb, weil das Geben im Vertrauen auf ihn und seine Möglichkeiten geschieht.

00:03:56: Und weil der fröhliche Geber die freuliche Geberin den Menschen sieht da etwas braucht.

00:04:03: Wenn wir es so geben dann handeln wir so wie Jesus es auch getan hat.

00:04:11: Ich wünsche uns dass wir es heute genauso machen wie Jesus in der Geschichte von der Speisung der Fünftausend Dass wir auf das schauen was wir haben und Gott dafür danken.

00:04:25: Und dass wir fröhlich davon weitergeben im Vertrauen darauf, das Gott uns das schenkt, was wir brauchen – denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!

00:04:39: Herzliche Grüße, Magdalene Schüsselin, Pfarrerin am Uniklinikum Tübingen.

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